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Zugegebenermaßen ist die Vorstellung, seinen Lebensabend in einer Senioren WG oder einer Senioren-Residenz zu verbringen sehr angenehm. Nichts desto trotz können sich viele ältere Menschen mit dem Gedanken, auf ihre „alten Tage“ noch einmal umzuziehen, nicht anfreunden. „Schließlich verpflanzt man einen alten Baum ja auch nicht“, werden da viele Senioren sagen.
Unabhängig davon, können sich viele Senioren den Luxus, den Lebensabend in einer Senioren-Residenz verbringen zu können, schlichtweg nicht leisten.
Aber was bleibt dann noch als Alternative, besonders wenn man eines Tages einfach nicht mehr ohne Hilfe auskommt? Viele Senioren hoffen in solch einem Fall auf die Pflege durch die eigene Familie, oder durch einen anerkannten Pflegedienst.
Nicht selten ist es nicht nur der Wunsch des Seniors, den Lebensabend in den eigenen, vertrauten Wänden verbringen zu dürfen, häufig bietet auch die Familie ihre Hilfe im Falle der Pflegebedürftigkeit an. Aber genauso, wie Familien ihre Hilfe anbieten, wird diese nicht selten von den Senioren abgelehnt. Schließlich wollen die wenigsten ihrer Familie zur Last fallen und die Pflege eines alten Menschen kann, je nach Pflegebedürfigkeit und Pflegestufe tatsächlich zu einer enormen Belastung werden.
| Pflegestufe | Grundpflegeaufwand | Hauswirtschaftlicher Pflegeaufwand | Bedarf an Hilfe pro Tag |
| Stufe I | mindestens 45 Minuten | mindestens 45 Minuten | 1 mal bei mindestens 2 Verrichtungen |
| Stufe II | mindestens 120 Minuten | mindestens 60 Minuten | 3 mal |
| Stufe III | mindestens 240 Minuten | mindestens 60 Minuten | Rund um die Uhr, regelmäßig, auch nachts. |
Eine Alternative zur Versorgung durch die Familie können so genannte Pflegedienste sein, also speziell geschultes Fachpersonal, das die Pflege übernimmt und in einem regelmäßigen Turnus Hausbesuche absolviert.